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Aflatoxine

Aflatoxine sind von den Schimmelpilzarten Aspergillus flavus und Aspergillus parasiticus gebildete Gifte (Mykotoxine). Sie gehören zu den stärksten in der Natur vorkommenden Giften und krebserzeugenden Stoffen. Die Schimmelpilze kommen in der Natur häufig vor - in der Erde, in verrottender Vegetation, in Heu und Getreide - und können pflanzliche Produkte und Lebensmittel befallen. Besonders gut besiedeln sie ölhaltige und stärkehaltige Samen, verschiedene Nussarten, Pistazien, Mandeln, Feigen, Kokos, Obst, Getreide, Reis, Mais und Soja, vor allem wenn optimale klimatische Wachstumsbedingungen wie Wärme und Feuchtigkeit bestehen.

Aflatoxine sind hitzestabil und werden beim Kochen oder Backen nur zu einem geringen Teil zerstört. Sie können mit der Nahrung oder mit belasteter Luft aufgenommen werden.

Aflatoxine haben in Tierversuchen krebserregende Wirkungen (vor allem Leberkrebs) gezeigt. Beim Menschen wird beim Auftreten von Leberkarzinomen ein möglicher Zusammenhang mit dem Hepatitis-Virus B diskutiert. Die Alfatoxingehalte in Lebensmitteln werden durch die Kontaminanten-Höchstmengenverordnung (KmHmVO) geregelt.

Stellungnahmen

 (3 Dokumente)
Datum Titel Größe
04.03.2013
Stellungnahme Nr. 009/2013 des BfR
Übergang von Aflatoxinen in Milch, Eier, Fleisch und Innereien 109.4 KB
PDF-Datei
07.09.2005
Stellungnahme Nr. 046/2005 des BfR
Codex Alimentarius-Kommission schlägt höhere Höchstmengen vor 43.2 KB
PDF-Datei
17.08.2004
Stellungnahme des BfR
Aflatoxine in mandel- und kleiehaltigen kosmetischen Mitteln 49.4 KB
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Information

 (1 Dokument)
Datum Titel Größe
01.03.2013
Aktualisierte Information Nr. 008/2013 des BfR
Erhöhte Aflatoxingehalte in Rohmilch nachgewiesen 26.9 KB
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Fragen und Antworten

 (1 Dokument)
Datum Titel Größe
04.03.2013
FAQ des BfR
Fragen und Antworten zu Aflatoxinen in Lebensmitteln und Futtermitteln 36.0 KB
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Themenseiten

 (1 Dokument)
Link
Bewertung von Mykotoxinen in Lebensmitteln

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